Einkaufstour in Frankreich
Im Frühjahr 2002 habe ich auf der Homepage des französischen Clubs ein dort zum Verkauf angebotenes Auto entdeckt. Der Besitzer schickte mir auf Nachfrage zwei Bilder des Autos. So konnte ich einen ersten Eindruck gewinnen. Diese Fotos haben mein Interesse dann angeheizt, dazu noch die Angaben über den Lebenslauf des Fahrzeugs.
Das Auto, ein Panhard 17B (L6), wurde 1965 vom Großvater des Verkäufers neu erworben und war seitdem, damals also seit 37 Jahren, in Erstbesitz und ohne Unterbrechung zugelassen gewesen.
Die Gesamtlaufleistung in dieser Zeit war 66.000 Kilometer. Das Auto hatte immer eine Garage, wurde bestens gepflegt, nur bei gutem Wetter und in den warmen Regionen Frankreichs bewegt und zeigt deshalb noch keine Spuren von gefährlichem Rostbefall, auch nicht an den kritischen Stellen der Türunterkanten, am Unterboden oder an den Schwellern.
Also machte ich mich Ende Mai 2002 mit einem geliehenen Zugfahrzeug und einem geeigneten Anhänger auf den Weg nach Archachon.
Dort angekommen, wurde das Auto aus der Garage gefahren. Und es entsprach genau meinen Vorstellungen. Gebraucht, aber gut gepflegt und nicht verrottet, so präsentierte es sich mir. Der Motor hörte sich gesund an und auch das Getriebe war in Ordnung. Die Gänge ließen sich sauber und ohne Kratzen einlegen. Wir wurden uns schnell handelseinig und so wurde das Auto auf den Anhänger verladen und ab ging es mit dem Gespann nach Hause.