Baugruppe :
Bauteil :
Problem :
BREMSEN
Bremsleitungen
Material der Bremsleitungen
An meinem L1 habe ich gerade die Bremse erneuert:
Alles neu außer bisher die Bremsleitungsrohre. Verbaut sind bisher Kupferrohre, von denen eines vorne links undicht war - aber jedoch hinten auf der Achse sind Stahlleitungen (die ziemlich rostig sind und in den Nippeln nicht mehr drehbar). An meinem Schlacht L4 waren ringsum bröselige Reste von Stahlleitungen. Wurde das geändert, weil es Probleme mit den recht sorglos verlegten Kupferrohren gab? Wie sind eure Erfahrungen mit den Kupferohren? Kann man diese auch auf der Hinterachse einsetzen? Oder ist das Kunifermaterial der beste Kompromiss?
Andreas :
An meinem Z habe ich alle Leitungen ausgetauscht, da eine davon durchgerostet war...
Ich habe Kunifer Leitungen verwendet 1/ 4 Zoll, die haben den richtigen Durchmesser (6,35mm) und habe sie beim Citroen-Händler bekommen.
Thomas :
Bei meinem damaligen Alltags L1 waren auch noch die originalen, nicht rostresistenten Rohre montiert, das äußerliche Bepinseln mit Fertan nützte da leider nichts.
Bei einem Wechsel der hinteren Radbremszylinder hatte der Mechaniker - ich lasse grundsätzlich an Bremsen in der Werkstatt arbeiten, da ich eine undichte Leitung nicht hätte auf die Schnelle erneuern können - die durchgerosteten Leitungsteile in der Hand.
sind nicht mehr erlaubt.
Ob jeder Tüv Prüfer sauber angefertigte Kupferleitungen beanstanden würde, weiß ich nicht, ich würde es aber nicht darauf ankommen lassen und entweder Stahl in richtiger Dicke oder Kunifer nehmen.
Florian :
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Wenn kaputt: dann Kunifer.
Bei meinem 17er habe ich vor 15 Jahren die alten Leitungen entrostet und lackiert. Das hielt bis heute.Der Wagen selbst war ja vor der Restauration recht rostig. Die Leitungen waren meines Erachtens im Ganzen aber recht sorgfältig und sinnvoll verlegt.
Bei meinem Z hat Anfangs der 80er der Vorbesitzer die Leitungen neu angefertigt. Die sehen bis heute top aus, wenn auch nicht ganz original verlegt und nicht so schön gebogen wie im Original. Allzu kompliziert ist das Anfertigen nicht. Bisher hatten auch alle Leitungen dicht gehalten.Wichtig, damit es klappt, ist ein einfaches Rohrbiegegerät und ein Bördelsatz. Da ich nur etwa alle 10 Jahre solche Leitungen anfertigen muss, nehme ich meistens einen billigen Bördelsatz. Hält zwar meist nur für zwei, drei Leitungen, aber mehr brauche ich ja auch nicht. Ein gutes Werkzeug liegt dann nur ewig rum.