GÜLDNER
Güldner-Motoren-Werke AG — München, später Aschaffenburg
Gegründet wurde das Unternehmen 1904 von Hugo Güldner, Carl von Linde und Georg von Krauß als Güldner-Motoren-Gesellschaft als GmbH.
Bereits 1906 wurden die Werke nach Aschaffenburg verlegt. Erste Versuche einen Traktor zu bauen fanden 1925 statt. 1929 wurde Güldner vollständig von Lindes Eismaschinen übernommen. Die nächsten Versuche in den Traktorenbau einzusteigen erfolgten 1936 mit der Entwicklung eines 20 PS-Schleppers. 1949 wurde eine neue Baureihe vorgestellt, die zwischen 16 und 30 PS starke Traktoren umfasste.
1969 wurde sowohl die Produktion von Traktoren als auch die Motorenproduktion eingestellt. Bis dahin wurden in Aschaffenburg rund 100.000 Traktoren gefertigt. Der Bereich Flurförderzeuge blieb bei Linde, das Ersatzteilgeschäft wurde an den Wettbewerber Deutz verkauft. 1991 wurde der Handelsname Güldner aus dem Handelsregister gestrichen.